{"id":338,"date":"2020-02-17T10:00:20","date_gmt":"2020-02-17T10:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mein-kundalini-tagebuch.de\/?p=338"},"modified":"2020-05-04T19:20:26","modified_gmt":"2020-05-04T19:20:26","slug":"macht-ueber-meine-gedanken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/priya.yoga\/priya\/macht-ueber-meine-gedanken\/","title":{"rendered":"Macht \u00fcber meine Gedanken"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Schl\u00fcssel um in einer tiefere Verbindung mit mir selbst und dem Sein zu kommen, liegt darin Macht \u00fcber den Strom der Gedanken in meinen Kopf zu gewinnen. In bewussten Momenten nehme ich wahr, wie unaufh\u00f6rlich Gedanken ein und ausstr\u00f6men. Der Inhalt ist oft fl\u00fcchtig und hat wenig mit der jetzigen Situation zu tun. Ich f\u00fchle mich in den bewussten Momenten wie ein Getriebener meiner Verstandesaktivit\u00e4ten. Mein Kopf f\u00fchlt sich schwer und angestrengt an. Mir fehlt die Frische im Kopf. Das Durchatmen von den Gedanken und den Emotionen, die sie ausl\u00f6sen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Besonders\nbelastet f\u00fchle ich mich w\u00e4hrend des Schlafens. Bei den gew\u00f6hnlichen\nkurzen Aufwachsituationen, die i.d.R. am n\u00e4chsten Tag nicht mehr\nerinnert werden und in denen sich der Mensch kurz orientiert, sp\u00fcre\nich deutlich dass mein K\u00f6rper zwar ruht, mein Geist aber hellwach\nist und Gedanken hin und her bewegt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Durch\ndas Kundalini Yoga (Sahibi Kriya) komme ich jetzt langsam in die\nKraft den Strom der Gedanken f\u00fcr einige Sekunden anzuhalten. Eckhart\nTolle beschreibt es in seinem Buch \u201eLeben im Jetzt\u201c, dass die\nIdetifizierung des Menschen mit den Gedanken, das wohl gr\u00f6\u00dfte\nHindernis zur Erleuchtung ist. Immer wenn ich es schaffe die Gedanken\nf\u00fcr einige Zeit beiseite zu schieben, sp\u00fcre ich, wie Energie in\nmich einstr\u00f6mt, die mich weit macht. Mein drittes Auge vibriert. Ich\nf\u00fchle Frische im Kopf und eine Entspannung macht sich breit, gleich\neinem mentalen Aufatmen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Tolle beschreibt in dem betreffenden Buch, dass man entweder die Gedanken als Beobachten wahrnehmen kann und damit zeitgleich nicht mehr damit identifiziert sein kann oder den Strom der Gedanken zu unterbrechen, wann immer dies bewusst m\u00f6glich ist. Die Konzentration auf den Atem kann dabei helfen die Aufmerksamkeit nach innen zu halten.  <\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich bin ich nachts wach geworden und habe in einer meditativen Haltung meine Gedanken beobachtet. Im Schutz und Ruhe der n\u00e4chtlichen Dunkelheit gelang es mir gut. Ich habe mich auf einem Felsen an einem str\u00f6menden Bach sitzen sehen. Der Bach glich dem Strom meiner Gedanken und als Beobachter war ich nicht l\u00e4nger eins mit den Gedanken. Es gab eine Raum, eine L\u00fccke wodurch die universelle Lebensenergie flie\u00dfen konnte. Ich merkte, wie sich meine Wahrnehmung weitete. Ich wurde innerlich etwa 10x gr\u00f6\u00dfer und konnte auf mich sitzend herabblicken. Ein sehr kraftvolles Gef\u00fchl von Tiefe und Weite entstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nGedanken sind wie eine undurchdringliche Wolke, die sich zwischen\nGott und mir stellen. Das g\u00f6ttliche Licht kann so nur ganz schwach\nhindurchscheinen. Die Gedanken zu \u00fcberwinden, d.h. die Macht dar\u00fcber\nzu gewinnen, ob und wor\u00fcber ich nachdenke, halte ich f\u00fcr einen\nabsoluten Schl\u00fcssel zu mehr Verbundenheit und Gl\u00fcck. \n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schl\u00fcssel um in einer tiefere Verbindung mit mir selbst und dem Sein zu kommen, liegt darin Macht \u00fcber den Strom der Gedanken in meinen Kopf zu gewinnen. In bewussten Momenten nehme ich wahr, wie unaufh\u00f6rlich Gedanken ein und ausstr\u00f6men. Der Inhalt ist oft fl\u00fcchtig und hat wenig mit der jetzigen Situation zu tun. 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