{"id":2966,"date":"2000-02-28T07:41:25","date_gmt":"2000-02-28T07:41:25","guid":{"rendered":"http:\/\/priya.yoga\/?p=2966"},"modified":"2023-05-12T18:26:53","modified_gmt":"2023-05-12T18:26:53","slug":"blogg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/priya.yoga\/priya\/blogg\/","title":{"rendered":"BLOG &#8222;Mindblowing&#8220;"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"2966\" class=\"elementor elementor-2966\" data-elementor-settings=\"{&quot;ha_cmc_init_switcher&quot;:&quot;no&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6c849fc0 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6c849fc0\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;_ha_eqh_enable&quot;:false}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-465912ae\" data-id=\"465912ae\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7373383 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7373383\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><div class=\"wp-block-image\"><\/p>\n<figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"wp-image-459\" src=\"http:\/\/priya.yoga\/priya\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Uruz-150x150.jpg\" alt=\"\"><\/figure>\n<p><\/div><\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Hier kannst Du etwas \u00dcberraschendes oder unerwartet Neues lesen mit einer gewissen Chance, dass es deine Verstandesgrenzen im positiven Sinne sprengt und dich zu einem tieferen Verst\u00e4ndnis \u00fcber dich Selbst und die Menschen, um dich herum f\u00fchrt.&nbsp; <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Texte basieren auf meinen Erfahrungen als Yogini, Mutter, Freundin, Arbeitskollegin, Tochter, Partnerin, Frau und Mensch. <\/span><span style=\"font-size: 12pt;\">An einigen Stellen verbinde ich meine Erkenntnisse mit philosophischen Gedanken und dem Wissen der Yogis. Viel Freude beim Lesen!<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"am-anfang-war-ein-erleuchtungserlebnis\">Am Anfang war ein Erleuchtungserlebnis<\/h2>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3835 size-full\" src=\"http:\/\/priya.yoga\/priya\/wp-content\/uploads\/2000\/02\/kundaliniyoga01.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"916\" srcset=\"https:\/\/priya.yoga\/priya\/wp-content\/uploads\/2000\/02\/kundaliniyoga01.jpg 1024w, https:\/\/priya.yoga\/priya\/wp-content\/uploads\/2000\/02\/kundaliniyoga01-300x268.jpg 300w, https:\/\/priya.yoga\/priya\/wp-content\/uploads\/2000\/02\/kundaliniyoga01-768x687.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/h2>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><\/figure>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Alles begann im Mai 2009. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass etwas in meinem Leben fehlte. Ich war verheiratet, hatte zwei Kinder und einen guten Beruf als Beamtin. Alles war sicher und wohl geordnet. Nicht, dass ich mich an dieser Sicherheit gest\u00f6rt habe, aber irgendetwas, ein tieferer Sinn in meinem Leben, fehlte.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Ein Freund, dem ich heute noch dankbar daf\u00fcr bin, hat mir seinerzeit das Buch \u201eJetzt- Die Kraft der Gegenwart\u201c von Eckhart Tolle empfohlen. Wohlgemerkt mein erstes Buch aus dem Bereich der spirituellen Literatur. Was ich da las war so klar und einleuchtend formuliert, dass ich schnell eine besondere Wirkung auf mich sp\u00fcrte. Endlich las ich Dinge, die mit meinen Ideen von der Welt und den eigenen Erfahrungen \u00fcberein stimmten. Ich f\u00fchlte mich so verstanden und in meinem Inneren erkannt. Es war an einem Abend im Mai 2009, da hatte ich das Buch von Tolle beendet. Ich ging unter die Dusche und lie\u00df das warme Wasser \u00fcber meinen K\u00f6rper flie\u00dfen. Schlagartig hatte ich die tiefe Erkenntnis, dass Alles mit Allem verbunden ist. Es f\u00fchlte sich an, wie Puzzlest\u00fccke die sich pl\u00f6tzlich zu einem sinnvollen Ganzen zusammensetzten. Gleichzeitig hatte ich das Gef\u00fchl, dass etwas Altes zerbrach und ich mich \u00f6ffnete. Eine starke Energie str\u00f6mte \u00fcber meinen Kopf in meinem K\u00f6rper. Mir wurde schwindelig. Ich hatte keine Ahnung was da mit mir geschah. Instinktiv lie\u00df ich es jedoch zu.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><\/p>\n<p><div class=\"su-accordion su-u-trim\"><\/div><\/p>\n<p><\/p>\n<p><p><\/p>\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed\" data-scroll-offset=\"0\" data-anchor-in-url=\"no\">\n<div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>weiterlesen&#8230;<\/div>\n<div class=\"su-spoiler-content su-u-clearfix su-u-trim\"><b>2\u00d73 Tage jenseits der Komfortzone<\/b> Es folgten drei Tage, in denen ich \u00fcber 40 Grad Fieber und Schmerzen am ganzen K\u00f6rper hatte. Mir tat wirklich alles weh: Kopf-Bauch-Hals-Gliederschmerzen, Zahn-Augen-Ohrenschmerzen usw. Es war die Zeit der Schweinegrippe. Der Arzt dem ich mich vorstellte, kam in Vollschutz ins Behandlungszimmer. Der Verdacht wurde nicht best\u00e4tigt, aber auch die Ursache nicht erkannt. Stattdessen bekam ich ein Antibiotikum verschrieben. Ich nehme an, dass ich durch den massiven Energieeinfluss eine Reinigung von K\u00f6rper und Geist erfahren habe. Was m\u00f6glicherweise Monate oder Jahre dauert, habe ich in drei Tagen erlebt. Wie alles kam? Ich wei\u00df es nicht. Es k\u00f6nnte ein Akt g\u00f6ttlicher Gnade gewesen sein oder meine Seele war einfach bereit f\u00fcr diese Erfahrung. Nachdem das Fieber nachlie\u00df, war ich f\u00fcr etwa 3 Tage in einem Zustand der sich schwer beschreiben l\u00e4sst. Ich war wie in einer Wolke eingeh\u00fcllt. Ger\u00e4usche nahm ich nur sehr leise und weit entfernt war, auch wenn die Ger\u00e4uschquelle direkt neben mir war. Wenn ich lief, hatte ich das Gef\u00fchl den Boden kaum mit den F\u00fc\u00dfen zu ber\u00fchren, wie eine Art schweben. Ich reagierte nicht mehr emotional auf Dinge im au\u00dfen. Stattdessen war ich emotional sehr entspannt und man k\u00f6nnte sagen in einer Art neutralen Haltung. Ich f\u00fchlte mich sicher und verbunden. <b>Eine neue Lebensqualit\u00e4t<\/b> Als der Zustand nachlie\u00df war ich nicht mehr die Person, die vor einigen Tagen unter der Dusche stand. Ich hatte mich ver\u00e4ndert- von innen heraus. Es gab unz\u00e4hlige Situationen in denen ich mich anders verhielt, als sonst. Fast als w\u00fcrde ich mich selbst neu kennenlernen. Mein Umfeld reagiert entsprechend anders auf mich, als ich es bisher gewohnt war. Fremde Menschen gr\u00fc\u00dften mich pl\u00f6tzlich freundlich, als w\u00fcrden sie mich kennen. Sie konnten offenbar etwas sehen, was ich nicht wahrnehmen konnte. Ein Arbeitskollege formuliert es treffend. Er sagte, dass er sich in meiner Gegenwart immer frage, was in seinem Leben nicht stimmt, weil ich mit so einer tiefen Lebensfreude daher komme. Tats\u00e4chlich war ich in so einer Freude und hatte aus dem scheinbaren Nichts heraus tiefe Gl\u00fccksmomente. Das Gef\u00fchl von Verbundenheit durchstr\u00f6mte mich von Kopf bis Fu\u00df w\u00e4hrend ich beispielsweise an einer Ampel stand und auf Gr\u00fcn wartete. Ich kann mich an keinen direkten Gedanken erinnern, der diesem Gl\u00fcckszustand voraus ging. Nach und nach machte ich mich auf die Suche nach Antworten. Ich wollte wissen was mit mir los war. Es fielen mir weitere spirituelle B\u00fccher in die H\u00e4nde, darunter von Khalil Gibran und Osho. Beim Lesen der B\u00fccher sp\u00fcrte ich eine feine Vibration im K\u00f6rper, die sehr angenehm war und mich immer wieder zum Weiterlesen antrieb. <b>Das Herz ging auf<\/b> Ich las zum ersten Mal etwas \u00fcber Energiewirbel, sogenannte Chakren im K\u00f6rper. Wenn es diese Chakren gab, dann m\u00fcsste ich sie doch sp\u00fcren, dachte ich mir. Eines Abends setzte mich also zu Hause auf die Couch und schloss die Augen. Meine Konzentration lenkte ich auf meine Herzregion. Ich sp\u00fcrte das W\u00e4rme und Druck im Herzen zunahmen. Es war nicht unangenehm. Ich lie\u00df es gew\u00e4hren. Pl\u00f6tzlich f\u00fchlte ich das etwas im Herzen aufsprang, dass vielleicht die Gr\u00f6\u00dfe eines 5 Cent St\u00fcckes etwa in der Herzmitte hatte. Vergleichsweise wie eine T\u00fcr oder ein Tor. In der Folgezeit war mein ganzer Oberk\u00f6rper in Herzh\u00f6he feuerhei\u00df. Es war fast schon eine unangenehme Hitze, die fast 2 Jahre andauern sollte. W\u00e4hrend dieser Zeit war ich sehr in Liebe mit meinem Ehemann, mit dem ich zu dieser Zeit schon 15 Jahre zusammen war. Ich empfand aber auch eine ungewohnte Liebe in Form tiefen Mitgef\u00fchls zu fremden Personen. Einmal erinnere ich mich daran, dass ich beim B\u00e4cker morgens Br\u00f6tchen f\u00fcr die Familie holte. Ich stand also in der Warteschlange und empfand so eine tiefe Liebe zu der Verk\u00e4uferin hinter der Theke, dass ich mich \u00fcber mich selbst wunderte. Auch konnte ich kaum Worte der Ermahnung meinen Kindern gegen\u00fcber sagen, wenn eine zurechtweisende oder kritisierende Energie dahinter stand, geschweige denn partnerschaftliche Streits aushalten. Wenn ich nicht voll aus dem Herzen sprach oder handelte, hatte ich augenblicklich Schmerzen im K\u00f6rper, wie als rinne eine Art Gift durch mich hindurch. Ich f\u00fchlte mich stark wie ein L\u00f6we, nur ohne Z\u00e4hne und Krallen. <b>Das sechste Chakra erwacht<\/b> \u00c4hnlich wie mir dem Herz-Chakra verfuhr ich mich dem sechsten Chakra, dass sich zwischen den Augen befinden sollte. Hier sah ich mir ein Video im Internet an, wo das dritte Auge dargestellt wurde. Ich schloss wieder die Augen und konnte schon nach kurzer Zeit der inneren Fokussierung ein Kribbeln in der Gr\u00f6\u00dfe eines Euro-M\u00fcnze in der Stirnmitte f\u00fchlen. Das war alles sehr aufregend f\u00fcr mich. Das dritte Auge gilt als der Sitz der Intuition. Ich hatte tats\u00e4chlich ein untr\u00fcgliches Gef\u00fchl f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt in meinem Leben. Es war ein Gef\u00fchl oder vielmehr eine Art Gewissheit, dass diese oder jene Handlung mich in die richtige Richtung bringen wird. Das Erleben in eine Richtung gezogen zu werden, hatte ich ganz konkret beim Joggen im Wald. Nach jahrelangem inneren Dialog, dass es doch gut sei f\u00fcr meine sportliche Fitness und sicherlich auch f\u00fcr meine Gesundheit mehr Sport zu treiben, lief ich von einem Tag auf den anderen einfach los. Mein K\u00f6rper gew\u00f6hnte sich schnell an das Laufen im Wald. Schon am dritten Trainingstag f\u00fchlte es sich so an, als seien meine Systeme auf diese k\u00f6rperliche Herausforderung eingestellt. Das Besondere, neben der pl\u00f6tzlichen Umsetzung meines Sportvorhabens, war die Tatsache, dass ich das Gef\u00fchl hatte von \u201eetwas\u201c etwa eine Arml\u00e4nge entfernt in H\u00f6he meiner Brust durch den Wald gezogen zu werden. Als laufe ich gar nicht selbst, sondern werde durch den Wald gelaufen. Ein Heilpraktikerin sagte einmal sp\u00e4ter, dass dies die Seele sei. Diese Ph\u00e4nomen von \u201enicht selbst machen\u201c oder \u201egef\u00fchrt werden\u201c wurde mehr und mehr zu einem dauerhaften Zustand. Wie ein Marionette hing ich an den F\u00e4den Gottes, der mich durch diese Lebensphase man\u00f6vrierte. Ich befand mich in einer eigenartigen Zwiesprache mit etwas H\u00f6herem als ich selbst. Ich brauchte nur innerlich eine Frage stellen, wie etwa: Was ist Liebe?, schon bekam ich die Antwort innerhalb kurzer Zeit. Manchmal dauerte es nur wenige Minuten oder Stunden, selten Tage dann las ich Zeilen in einem Buch, die meine Frage beantworteten oder ich schaltete im rechten Moment den Fernseher ein und der Schauspieler sagte direkt zwei, drei S\u00e4tze, die meine Antwort waren. Es kam aber auch vor, dass die Antwort durch das Radio oder Menschen kam, die sich an der Bushaltestelle zu mir umdrehten und pl\u00f6tzlich etwas sehr Tiefgreifendes zu mir sagten. Etwas unheimlich war mir schon dabei. Die Dinge waren aber auch von profaner und bodenst\u00e4ndiger Natur. <b>Zuf\u00e4lle oder ein Zusammenfall von Ereignissen<\/b> Ich erinnere mich daran, dass ich eine Tapeziertisch brauchte und am n\u00e4chsten Morgen lag ein gut erhaltener Tapeziertisch auf dem Sperrm\u00fcll des Nachbarhauses. Diese scheinbaren Zuf\u00e4lligkeiten werden auch Synchronizit\u00e4t oder Koinzidenz genannt. Ich war in einer Verbindung wo offensichtlich das ganze Universum mitwirkte. Ich tanzte und schwebte durch mein Leben. Ich f\u00fchlte sehr viel Kraft in mir. Egal was ich anfangen w\u00fcrde, es gelingt mir. Mit dieser inneren \u00dcberzeugung begegnete ich dem Leben. Mit jeder neuen Erfahrung, die meine Verbundenheit best\u00e4tigte, wuchs meine Vertrauen in mich selbst und die Existenz. Ich zweifelte immer weniger daran, dass es eine universelle Kraft gab, die alles zusammenhielt. Mein gr\u00f6\u00dftes Problem waren nicht die teilweise magischen Dinge, die mir passiert sind, sondern mein innerer Kritiker, der sagte, dass das alles doch gar nicht wahr sein kann und nur Teil meiner Einbildung ist. Tats\u00e4chlich lie\u00df ich den Gedanken zu, dass ich m\u00f6glicherweise \u201everr\u00fcckt\u201c im Kopf geworden bin. Diese gro\u00dfartigen Dinge, die, wie ich sp\u00e4ter las, einem h\u00f6her entwickelten Bewusstsein entsprachen, sollten mir passieren: XY aus der Lieschen-M\u00fcller-Stra\u00dfe in Bonn? Ich hielt mich f\u00fcr \u00fcberdurchschnittlich intelligent und recht gut aussehend. Auch hatte ich einige Talente, aber ebenso Schw\u00e4chen und Unzul\u00e4nglichkeiten. Insgesamt also bin ich ein ganz normaler Mensch. Mein Leben war bis zum Zeitpunkt des \u201eErwachens\u201c nicht besonders bewusst. Ich meditierte nicht, machte kein Yoga und kannte mich mit spirituellen Inhalten nicht aus. Ich machte \u201enur\u201c eine Erfahrungen. Unerkl\u00e4rlich schien mir, woher dieser Zustand kam. Ob ein Buch von Eckhart Tolle solch eine Kraft haben sollte? Verschiedentlich las ich sp\u00e4ter, dass Menschen dann spontane Erweckungserlebnisse haben, wenn sie in vorherigen Leben genug Karma abgetragen haben und daher die Kan\u00e4le f\u00fcr das Empfangen des kosmischen Energie genug gereinigt und offen sind. Ob das wahr ist, kann ich nicht sagen. Die Erfahrungen f\u00fchrten mich jedoch zum Praktizieren von Yoga und Singen von Mantras. Insbesondere beim Singen auf seinerzeit v\u00f6llig neuen Sprachen wie Sanskrit und Gurmukhi f\u00fchlte ich eine eigenartige Vertrautheit. Die Texte konnte ich mir in Rekordzeit merken und die musikalische Aufmachung der Mantras versetzen mich in ein heimatliches Wohlgef\u00fchl. Nach den ersten Yogastunden sp\u00fcrte ich mehr Frische und \u00d6ffnung in mir. Der Atem floss tiefer und gleichm\u00e4\u00dfiger. Ich hatte mehr Energie f\u00fcr den Tag. Also machte ich es mir zur Gewohnheit morgendlich 20 Minuten Yoga zu praktizieren. Schon nach kurzer Zeit war es mir ohne weiteres Nachdenken oder Willensanstrengung ein inneres tiefes Bed\u00fcrfnis meinen K\u00f6rper in allerlei Richtungen zu dehnen und zu strecken. Da mir die Mantras von Snatam Kaur besonders gefielen und sie Yoga in der Tradition Yogi Bhajans unterrichtete, sp\u00fcrte ich schnell eine Verbindung zum Kundalini Yoga. Es wollte aber noch weitere 10 Jahre dauern, bis ich diesem Impuls nachgeben w\u00fcrde. <b>Mein bewusster Zustand ging verloren<\/b> Letztlich dauerte dieser erwachte Zustand etwa 2 Jahre. Voraus ging die Trennung von meinem damaligen Ehemann. Der Grad unseres Bewusstseins war so verschieden voneinander, dass es sich anf\u00fchlte als w\u00fcrden wir auf unterschiedlichen Planeten leben. Es fand seinen Ausdruck darin, dass wir kaum noch miteinander reden konnten, ohne st\u00e4ndige Missverst\u00e4ndnisse. Es war magisch, dass wir 16 Jahre ein Paar waren und nun \u00fcber die einfachsten allt\u00e4glichen Dinge uns nicht mehr verst\u00e4ndlich machen konnten. Als er dann noch meinte, dass er die \u201ealte Nadine\u201c zur\u00fcck haben wollte, war mir klar, dass sich nun unsere Wege trennten. Die \u201ealte Nadine\u201c hatte sich zugunsten einer neuen Person ver\u00e4ndert. Das diese Tatsache bei ihm Angst ausl\u00f6ste, kann ich sehr gut verstehen. Aber meine Ver\u00e4nderungen waren so tiefgreifend und forderten mich so sehr heraus, dass ich keine Kapazit\u00e4t hatte das sinkende Schiff zu stabilisieren. Ich k\u00fcmmerte mich also fortan f\u00fcr einige Jahre \u00fcberwiegend alleinerziehend um unsere beiden noch kleinen Kinder. Das brachte mich an die Grenzen meiner Leistungsf\u00e4higkeit&#8230;arbeiten gehen, Kinder gro\u00df ziehen und einen neuen Partner ins Familiensystem integrieren. Dabei auch den eigenen Schmerz \u00fcber den Verlust der Beziehung und tiefstes Bedauern \u00fcber den Verlust meinen erwachten Bewusstseinszustandes. Der Zustand zog sich nach der Trennung \u00fcber etwa drei Monate wie ein wildes Tier in seine H\u00f6hle zur\u00fcck. Ich konnte nichts dagegen tun. Ich f\u00fchlte mich machtlos. Wie sollte ich jetzt in einem Zustand von \u201ehalb\u201c weiter leben? Nichts hatte mehr die Tiefe, die ich vorher gesp\u00fcrt habe. <b>Eine lebensbedrohliche Diagnose<\/b> Meine Ersch\u00f6pfung gipfelte Anfang 2013 in einer lebensbedrohlichen Diagnose. Nach der ersten Diagnose trat ich vor die T\u00fcr der Arztpraxis und wollte mein Fahrrad abschlie\u00dfen. Da riss pl\u00f6tzlich der bew\u00f6lkte Himmel auf und ein starker Sonnenstrahl ber\u00fchrte mich. In diesem Moment wusste ich, dass alles gut werden wird. Aus schulmedizinischer Sicht h\u00e4tte ich mich einer sofortigen Operation unterziehen m\u00fcssen. Eine Koryph\u00e4e aus K\u00f6ln gab mir noch drei Monate ohne Ausfallerscheinungen. Das waren die schlimmsten Monate im Krankheitsverlauf. Pl\u00f6tzlich wachte ich nachts auf und sp\u00fcrte das die H\u00e4lfte meines K\u00f6rpers taub war. Ich bekam Panik. Doch immer wieder erinnerte ich mich an das Licht, das mich nach der Diagnose empfing. Ich ging ins Vertrauen mit mir selbst und Gott. Nach Ende der drei Monate lie\u00dfen die Ausfallerscheinungen nach. Am Ende war es meine Psyche, die durch die Worte des Arztes so eingesch\u00fcchtert war, dass sie dem falschen Glauben eine Manifestation auf k\u00f6rperlicher Ebene folgen lie\u00df. Welch gro\u00dfe Verantwortung die \u00c4rzte doch haben, wenn sie solche Aussagen \u00fcber den Krankheitsverlauf machen. Ich hoffe, dass sich auch jeder Mediziner dar\u00fcber bewusst ist. Letztlich folgten mehrere Jahre Heilungsweg auf alternativem Wege. Eine Operation mit ernsten Risiken schloss ich f\u00fcr mich jedenfalls aus. Zum Gl\u00fcck, denn der &#8222;Fund&#8220; bildet sich langsam zur\u00fcck. Es geh\u00f6rt wohl zu meinem Seelenweg dazu, mit solch einer Diagnose umzugehen. <b>Wut auf Gott<\/b> Fast 10 Jahre nach dem Erwachen wartete ich immer noch auf ein neues Wunder. Auf Gott hatte ich eine Wut, weil er mich in den Himmel gehoben und dann wieder hat fallen lassen. Jedenfalls verhinderte diese Opferhaltung, dass ich Verantwortung f\u00fcr meinen weniger bewussten Zustand \u00fcbernahm. Heute denke ich, dass die Trennung von meinem Exmann auf der Ebene der Chakren zu Blockaden gef\u00fchrt hat. Da die Erleuchtung eher pl\u00f6tzlich eintrat, wusste ich nicht, was ich tun konnte, um wieder dahin zu gelangen. Ich h\u00f6rte Ratschl\u00e4ge wie: begn\u00fcge dich mit dem was Du jetzt hast und renne nicht der Vergangenheit hinterher oder irgendwann wird es schon wiederkommen, wenn es dem Schicksal entspricht. Ich konnte aber den Wunsch, wieder in diese Kraft kommen zu wollen, nicht aufgeben. Sinnvoll erschien es mir jedoch den \u00c4rger und die Wut dahinter aufzugeben. Der Film \u201eDie H\u00fctte\u201c beschreibt einen Mann auf dem Weg zu Gott. Er zweifelt an seiner Existenz, weil sein j\u00fcngstes Kind sexuell missbraucht und get\u00f6tet wurde. Das ist wohl das Schlimmste, was sich ein Elternteil f\u00fcr sein Kind vorstellen kann. Dieser Film hat mir meine Wut auf meinen nur halb-bewussten Zustand deutlich gemacht und auch, dass ich davon loslassen muss, wenn ich Gott jemals wieder begegnen will. <b>Als Mutter dem G\u00f6ttlichen dienen<\/b> Es vergingen nach der Trennung von meinem Exmann viele Jahre, in denen ich oft zu wenig Raum f\u00fcr meine spirituelle Entwicklung gesp\u00fcrt habe. Ich habe sehr darunter gelitten. Da ich ein kreativer und zugleich intuitiver Mensch bin, wei\u00df ich was mir gut tut und welche Richtung ich gehen muss, um mich seelisch weiterentwickeln zu k\u00f6nnen. Oft scheiterten diese Impulse daran, dass ich mich um die Kinder k\u00fcmmern musste. Ich liebe es mit Ihnen zusammen zu sein, doch der Freiraum f\u00fcr mich au\u00dferhalb der Rolle als Mutter war verschwindend gering. Heute wei\u00df ich, dass diese spezielle Zeit in meinem Leben eine tiefe yogische Praxis des Dienens darstellt. Seine eigenen Interessen zum Wohle der Gemeinschaft oder Familie zur\u00fcck zu stellen. Selbstlos f\u00fcr den Anderen da sein, gibt einem sehr viel zur\u00fcck, wenn man offen daf\u00fcr ist und nicht im st\u00e4ndigen Wiederstand mit der Situationen und den vermeintlichen Unfreiheiten. <b>Die Befreiung- ein g\u00f6ttlicher Impuls<\/b> Tats\u00e4chlich sollte ich im Sommer 2019 in Holland einen Impuls bekommen, der mich in eine klare Richtung zog. Wir waren als Familie zwei Wochen in Holland im Sommerurlaub. W\u00e4hrend dieser Zeit besuchten mein derzeitiger Partner und ich mehrere Kundalini-Yogastunden in der Finca Frija. Die Stunden enthielten nur wenig K\u00f6rper\u00fcbungen, daf\u00fcr jedoch sehr intensive Atem\u00fcbungen. Nach der ersten Session best\u00e4tigte mir der Lehrer Eric, dass ich viel Energie h\u00e4tte. In der darauffolgenden zweiten Kundalini-Yogastunde meines Lebens beim intensiven Atmen durchstr\u00f6mte mich eine starke Energie von der linken Hand kommend. Sie verteilte sich im ganzen K\u00f6rper und lie\u00df mich unwillk\u00fcrliche Zuckungen machen. Ich lie\u00df mich heftig durchsch\u00fctteln. So lange habe ich auf ein Signal gewartet und jetzt wollte ich diesen Prozess nicht unterbrechen. Diese heftigen Zuckungen dauerten etwa 20 Minuten. Danach war ich v\u00f6llig fertig. Vor allem der Nacken schmerzte von den ganzen ruckartigen Bewegungen. Ich hatte keine Ahnung was da passiert war. Im Internet erfuhr ich, dass die einschie\u00dfende Kundalini-Energie solche unwillk\u00fcrlichen Zuckungen ausl\u00f6sen kann. <b>Ausbildung zur Kundalini Yoga Lehrerin<\/b> Ich wollte mehr dar\u00fcber wissen und so stie\u00df ich auf das Angebot einer Kundalini-Yogaausbildung. Der Begr\u00fcnder Yogi Bhajan soll gesagt haben, dass man etwas lehren muss, wenn man Meisterschaft dar\u00fcber erlangen will. Meisterschaft \u00fcber die Kundalini-Energie schien mir der n\u00e4chste logische Schritt in meiner seelischen Entwicklung. Nach vielen Jahren im Wartemodus auf eine erneute Erleuchtung entschied ich dann ganz bewusst im November 2019 eine Kundalini-Yogaausbildung bei 3HO in Hamburg zu beginnen.<\/div>\n<\/div>\n<p><\/p>\n<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier kannst Du etwas \u00dcberraschendes oder unerwartet Neues lesen mit einer gewissen Chance, dass es deine Verstandesgrenzen im positiven Sinne sprengt und dich zu einem tieferen Verst\u00e4ndnis \u00fcber dich Selbst und die Menschen, um dich herum f\u00fchrt.&nbsp; Die Texte basieren auf meinen Erfahrungen als Yogini, Mutter, Freundin, Arbeitskollegin, Tochter, Partnerin, Frau und Mensch. 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